Projektarbeit

 

Mit dem Fokus auf eine handlungsorientierte Methode in der Projektarbeit soll Lernen durch das eigene Tun und hierdurch eine positive Veränderung im Verhaltensmuster der Teilnehmer/-innen stattfinden. 
In unseren Projekten werden z. B. Sozialkompetenzen wie Umgang in und mit Konflikten, Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Respekt und Vertrauenswürdigkeit an die Teilnehmer durch aktive Teilnahme und eigenes Erleben vermittelt.
 
Der Schulsozialarbeiter/in hat in der Projektarbeit die Aufgabe den Projektprozess als Mediator zu begleiten, das Ziel und einen Handlungsrahmen vorzugeben, wenn nötig deeskalierend auf die Gruppe einzuwirken, durch eigenes positives Verhalten den Teilnehmer/innen exemplarisch „den Weg“ zu zeigen und korrektives Feedback an die Teilnehmer/innen zu geben.
 
Die bearbeiteten Themenfelder sind konkret in den Stufen 8 und 9 der Übergang von der Schule zum Beruf, in der Stufe 7 die Thematik Suchtprävention, in der Stufe 6 Gewaltprävention und in der Stufe 5 Gruppenbildung/Gruppenstärkung.
 
Die Projekte werden in der Regel in Tandems zwischen Lehrkräften und der Schulsozialarbeit je nach individuellem Bedarf der jeweiligen Schule entwickelt und durch die Teilnahme der jeweils zur Schulsozialarbeit zugeordneten Jugendhäuser der einzelnen Stadtteile und weiterer Kooperationspartner (z. B. Haus des Jugendrechts, Pro Familia, Mädchengesundheitsladen, Fachbereichsstelle Migration, ASD, etc.) professionell umgesetzt. Je besser die Vernetzung der SaH mit diesen Partnern, umso größer die Chance für das jeweilige Projekt die beste zusätzliche Unterstützung zu gewinnen.
 
Wir arbeiten mit Schüler/innen in den Klassenstufen 5 bis 9 in der Regel über einen Zeitraum von mindestens drei bis fünf Tagen, manche Projekte bedürfen zur nachhaltigen Umsetzung einer längeren Laufzeit.
 
Jedes Projekt wird nach Beendigung mit Hilfe von Fragebögen für die Teilnehmer und Kooperationspartner evaluiert im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

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