Die stjg und das "Stuttgarter Modell" der Sozialarbeit an Schulen

Die Schulsozialarbeit der Stuttgarter Jugendhaus gGmbH ist ein Teil des „Stuttgarter Modells“ und bietet somit einiges mehr als klassische Schulsozialarbeit:

Ende der 90iger Jahre entschied die Landeshauptstadt Stuttgart, die Sozialarbeit an Hauptschulen auszubauen. Bei dieser Neugestaltung entwickelt sich das sogenannte „Stuttgarter Modell“. Die Besonderheit dieses Modells liegt in seiner sozialräumlichen Ausrichtung. Die Idee ist, die Schulsozialarbeit als Schnittstelle zwischen der Schule und dem Sozialraum fungieren zu lassen. Strukturell findet dies seinen Niederschlag darin, dass die Schulsozialarbeiter/innen mit in der Regel 50% Stellenanteil in die Teams der jeweils im Stadtteil ansässigen Jugendarbeit eingebunden sind. Und tatsächlich gelang es damit, die bereits vorhandenen Ressourcen des Stadtteils zu nutzen.

Die besondere Schlagkraft der Schulsozialarbeit der stjg

Durch das "Stuttgarter Modell" bekommt die Schulsozialarbeit der stjg eine ganz besondere Qualität für die Schüler/innen, die Eltern, die Schule und das Gemeinwesen. Die Anbindung der Schulsozialarbeiter/innen an die Jugendhäuser der stjg in den Stadtteilen bringt direkten Zugriff auf personelle, räumliche und sachliche Ressourcen mit sich. Außerdem weiß die Schulsozialarbeit durch die Jugendhäuser eine Vielzahl von Mitarbeiter/innen hinter sich, die jeweils über ganz spezifische fachliche Kompetenzen und ein großes Netz von bestehenden Kontakten und Kooperationspartnern verfügen. Damit entsteht für die Schulsozialarbeit eine enorme Wirkung und der Spielraum der Umsetzung und die Handlungsmöglichkeiten erweitern und potenzieren sich.
 

Mehr zu den Standorten und zu den Schulsozialarbeiter/innen


*zum Vertiefen: [Bolay 2003: Sozialraumverankerte Schulsozialarbeit]

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